Schiessen/Fernschiessen

Internationaler Schiesswettkampf
49. Grand Prix of Liberation in Pilsen / Tschechische Republik

Eine Auswahl der Polizei-Nationalmannschaft der Schützten reiste zum GP of Liberation nach Pilsen/Tschechien. An diesem Schiesswettkampf (nicht nur für die Polizei) nahmen über 700 Athletinnen und Athleten aus 34 Nationen teil, darunter einige Weltmeister und Olympiasieger.

Die Schweizer-Polizeischützen erreichten im Elite-Feld zum Teil sehr gute Resultate. Im Wettkampf ging es für die Schweizer auch um die Qualifikation für die Polizei-Europameisterschaften vom nächsten Jahr in Suhl/Deutschland.

Hier ein Auszug aus der Rangliste und die Schweizer Resultate:

Gewehr 50 Meter Liegend (136 Schützen)
Patrik Lustenberger war mit 624.8 Punkten bester Schweizer und erreichte den hervorragenden 8. Rang. Herzliche Gratulation Patrik. André Eberhard wird mit 614.5 Punkten im 84. Rang klassiert. 

Gewehr 50 Meter Dreistellung (110 Schützen) 
Patrik Lustenberger war wiederum bester Schweizer mit 1163 Punkten und klassierte sich auf dem tollen 17. Rang. Auch Platz 2 in der internen Schweizer Rangliste ging an einen Polizeischützen. André Eberhard kam mit 1155 Punkten auf Rang 42. Sechs Ränge dahinter folgt der ersten Schütze vom Nationalkader, Pascal Bachmann.

Gewehr 10 Meter (130 Schützen)
Im Luftgewehr-Wettkampf wird Patrik Lustenberger mit 620.5 Punkten erneut bester Schweizer und erreichte den 29. Rang.

Pistole 10 Meter (119 Schützen) 
Mit 563 Punkten klassierte sich Laurent Stritt auf dem 56. Rang.

Schnellfeuerpistole 25 Meter (71 Schützen) 
Roger Bollinger erreichte mit 549 Punkten den 50. Rang. Sandro Loetscher vom Nationalkader wird mit 574 Punkten 12.

Zentralfeuer Pistole 25 Meter (65 Schützen)
Mit 550 Punkten wird Ulrich Blatti im 50. Rang klassiert. Dahinter folgen auf dem 54. Rang Marc Garrillo mit 541 Punkten und Stefan Fuchs wird mit 537 Punkten 56. Bester Schweizer wird Hansruedi Götti mit 571 Punkten. Er klassierte sich auf dem ausgezeichneten 10. Rang.

Herzliche Gratulation allen Schützen für die gezeigten Leistungen.

Peter Stutz, Ressortleiter Schiessen SPSK

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Erhöhung der Doppelgelder für das Polizei-Fernschiessen

Die SPSK hat an der Sitzung vom 7. Juli 2017 beschlossen, dass neu die Auszeichnungen für das Schweizerische Polizeifernschiessen durch die SPSK beschafft und vorfinanziert werden. Der Organisator bestellt bei der SPSK die benötigten Auszeichnungen und der Kassier der SPSK stellt dem Organisator entsprechend Rechnung.

Aus diesen Gründen werden ab 2018 die Doppelgebühren pro Schütze/Schützin und Disziplin von CHF 20.00 auf neu CHF 25.00 erhöht.

Weitere Erläuterungen zur Erhöhung können dem Informationsschreiben entnom-men werden.

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Neuer Trainer für die Polizei-Nationalmannschaft Schiessen

Am 1. Januar 2018 wird der 47-jährige Franz Roth als neuer Trainer der Polizei-Nationalmannschaft seine Arbeit aufnehmen. Der selbständige Finanz- und Versicherungsmakler ist u.a. aktiver Schütze beim PSV Teufen.

Wir wünschen Franz Roth in seiner neuer Funktion alles Gute und möglichst viele sportliche Erfolge.

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Sie haben die Polizeischule absolviert und pflegen das sportliche Schiessen?

Die Polizeinationalmannschaft sucht Schützinnen und Schützen ... 

Die Polizeinationalmannschaft Schiessen, welche der Schweizerischen Polizei-sportkommission (SPSK) unterstellt ist, besteht aus aktiven Polizeiangehörigen, welche das sportliche Schiessen gemeinsam auf Wettkampfniveau ausüben. Die Kadermitglieder werden durch die strategische Führung in die Nationalmannschaft aufgenommen und durch die SPSK finanziell unterstützt. Die Polizeinationalmann-schaft nimmt an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Qualifizierte Schützinnen und Schützen können an Polizei-Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen.

Weitere Informationen können Vorstellung der Polizeinationalmannschaft entnommen werden.

Peter Stutz, Ressortleiter Schiessen, steht zudem Interessierten für Fragen gerne zur Verfügung.

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73. Final Schweizerisches Polizeifernschiessen 2017 im Brünig Indoor, Lungern/OW

Dominantes Berner Schützenquartett: Kantonspolizei Bern mit souveränem Doppelsieg

Goldmedaillen für Daniel Ryhn (Gw) und Mathis Gerber (Pist), weiteres Edelmetall für Zug, Zürich und Aargau

Mit 6 Teilnehmern (2 Angehörige der Kapo, 4 Angehörige VAG) stellte der Kanton Aargau klar das grösste Detachement an diesem 20er-Final, welcher nun zum zweiten Mal in der Indoor Anlage im Brünig durchgeführt wurde. Klar vermisst im Aargauer Team wurde Spitzenkanonier Andreas «Huan» Hunziker, inzwischen 5-facher Medaillengewinner. Er meldete sich mit einem guten, familiären Grund ab. Nicht immer kommt Schiessen an erster Stelle – das muss akzeptiert werden.  

Unter dem Kommando von Sepp Kost, Kantonspolizei Obwalden - selbst ein nationaler Spitzenschütze von Format (er schoss in der Qualifikation nota bene das Maximum von 380 Punkten) - stellten sich 19 Polizisten und 1 Polizisten zum letzten Ausstich dieses schweizweit ausgetragenen Fernmatches. Sepp Kost verzichtete als Organisator auf die Finalteilnahme.  

Absolviert wurden das Bundesprogramm und das Feldschiessen, auf den klassischen Sport-Distanzen 300 und 25 Meter. Die 50 Meter Distanz, einst jahrelang die Domäne der Aargauer Polizei-Pistolenschützen wurde leider abgeschafft – heute noch ein Wermutstropfen aus der Sicht der Rüebliländer.   

Nicht alle lieben Brünig indoor

Im Brünig indoor ist das Wetter wurst, keine Sonne, kein Nebel, kein Regen, kein Wind und relativ immer gleich mild, so ist die Ausgangslage in dieser weitläufigen, modernen Schiessanlage unter Tag - ausgerüstet mit bester Infrastruktur.  Und trotzdem, nicht alle lieben Brünig indoor. Das Kunstlicht ist nicht Tageslicht und Schützen glauben immer wieder, dass nicht alle Scheiben gleich gut beleuchtet sind. Schon der Gedanke, es könnte anders sein verwirrt. Während im 25 Meter Stand die Ordonnanzschnellfeuerscheiben wie aufpoliert, grell wirkten und das eine oder andere Schützenauge fast blendeten, schiessen die Gewehrschützen auf Ziele welche in 3 Reihen zu 5 Bilder übereinanderstehen. Auch daran muss man sich erstmal gewöhnen – das ist eben Brünig indoor live – damit muss man klarkommen.  

300 Meter Stockwerkschiessen im Tunnel

Der Vertreter der Repol Aargau Süd, Markus Steiner erhielt die Scheibe 8 zugelost und konnte somit einfach in die Mitte des Scheibenwaldes «pfunden» - und das tat er, recht gut. Er kam mit den Umständen zurecht. Schlussendlich totalisierte er 148 Punkte, welche für Bronze reichten. Punktgleich dahinter Jürg Fankhauser, der beste Gewehrschütze der Kantonspolizei Aargau aller Zeiten. Erst 2 Tage vorher schoss er sich mit seiner SG Aarau zu Sektions-Silber an der Schweizer Sektions-Meisterschaft in Thun. 156 Punkte, das war seine Vorgabe aus der Qualifikation und damit trat «Fänky» klar als Favorit an. Ab 150 bist du an diesem Final für eine Medaille gut, hat Jörg Fankhauser schon früher erklärt und so wusste er nach dem letzten Schuss, dass 148 zu wenig sein könnten. Der Aargauer trug es mit Fassung, mit dem Platz bin ich zufrieden nicht aber mit den Punkten, erklärte «Fänky». Er nahm tapfer «Leder» und gratulierte seinen «Mitstreiter» Michael Peter und Markus Steiner zum Edelmetall.

Als Neuling im 300m Aargauer Club schoss der Brugger Fabian Umiker mit. Er punktete in seinem ersten Finalkampf ansprechend und holte sich einen Platz im Mittelfeld. Als Schweizermeister wurde schliesslich der Berner Daniel Rhyn, mit 151 Punkten ausgerufen, derweil der Zuger Präzisionskanonier Michael Peter mit 2 (wegen angeblicher Zeitüberschreitung geschriebenen Nullern!) noch den Ehrenplatz holte. Der zielsichere Zuger Jäger Mike Peter schoss effektiv 84 von 85 möglichen Punkten im Bundesprogramm – doppelte mit einem 72er (Maximum) im Feldschiessen nach. Damit reichte es für den Zuger trotzdem noch für Silber. Lange kämpfte er um einen Podestplatz mit, Hanspeter Hirschi, der zweite Berner Gewehrschütze. Schlussendlich blieb – mit 147 Punkten - Rang 5. 

Paul Stutz, der ewige Finalist – eine Legende tritt ab

Seit 2004 qualifizierte sich der ehemalige Präsident des SV Kantonspolizei Zürich ununterbrochen für den Ausstich in Polizeifernschiessen und so prägte – Paul Stutz - wohl wie kein anderer - den Schweizerischen Polizeifinal. 13 Mal hintereinander (im Jahre 2006 fand kein Final statt) gehörte er zu den besten 10 Polizeischützen auf der Distanz 25m. Diese Konstanz ist bezeichnend für den ehrgeizigen Sportschützen, SSV- und ZHSV Funktionär welcher bei allen Wettbewerben, seien es kantonale oder eidgenössische Schützenfeste, Armeewettkämpfe oder Polizeischiessen immer mit seiner Grosskaliberpistole antrat. Er war nicht immer vorn, aber immer vorne dabei. Seine besten Finals bestritt Paul in den Kantonen Bern und Tessin 2011 und 2012 wo er hintereinander auf dem höchsten Treppchen stand und zum «Schweizer Polizeimeister» ausgerufen wurde. Paul schaut nun auf 13 Finalteilnahmen zurück. In Erinnerung, neben den zwei Goldmedaillen, werden ihm auch die beiden im Jahre 2014 und 2015 – durch ihn, bzw. seinem Bruder Peter organisierten Finals - in Rüschlikon am Zürichsee bleiben. Damals hiess der Veranstalter Kantonspolizei Zürich. 

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Polizeidienst bei der Kantonspolizei Zürich im Jahre 2018 entfällt die sogenannte «Finalberechtigung» für den jetzt 62-jährigen, so will es das Reglement. Mitmachen am schweizweiten Fernwettkampf wird er alleweil - natürlich mit dem Ziel – wie schon oft, das Maximum von 380 Punkte abzuliefern.  

Paul Stutz darf auf eine ansehnliche Karriere als nationaler Polizeischütze zurücksehen, er welcher sich auch bei historischen Schiessen einen Namen gemacht hat und als eifriger «Bundesgabensammler» gilt. In diesem Bereich - so kennen wir Paul Stutz - wird nach wie vor mit ihm zu rechnen sein – denn er hat noch einige Bundesgaben im Visier.   

 25 Meter Nervenspiel

Jeder der hier angetretenen Schützen schiesst in diesem Programm glattweg das Maximum – einige mir bekannte unter dem Bein durch! Wer hier gewinnen will braucht Nerven wie Stahl, muss total abschalten und sich in eine andere Welt begeben. Ellenlang – weil alles «reglementskonform» laufen muss, zögert sich das Prozedere hinaus. Wettkampfleiter Sepp Kost muss sich an die geschriebenen Vorgaben halten, hat praktisch keinen Spielraum. Den Ablauf kennt jeder in- und auswendig.

12 Probeschüsse stehen den Pistoleros zur Verfügung und alle Finalteilnehmer «verbrauchen» sie überraschenderweise. Massenweise Zehner werden geschossen – schlussendlich vergebens. Danach geht’s endlich los. 1 Schuss laden, dann 1 Minute warten. Der Wettkampf beginnt.  Keiner will einen Fehler machen und auch der versierteste Schütze ist geneigt «zu zöbeln», weil er meint er müsse nun einen «100er» schiessen -  und mancher hochkarätige Präzisionskanonier kassiert dann eine 9. Die 5 Einzelschüsse in Bundesprogramm sind der nervige und eher langweilige «Pflichtteil» in diesem Programm. Danach geht es in die 5er Serien (50, 40, 30 Sekunden) - nun purzeln praktisch bei allen die Zehner.

Startphase nach Plan, Daniel Dennler auf Kurs

Der Aarauer Stadtpolizist Daniel Dennler startet gut – in den ersten 10 Schuss gibt er keinen Punkt ab. Danach verliert er etwas an Terrain.  Neuner schleichen sich ein. Er geht mit 196 in die Pause. Tom Sandmeier knallt im ersten Schuss auch eine Neun. Dann erholt er sich - aber nur halbwegs – kommt schliesslich auf 195 - klar unter seinen Möglichkeiten. Stephan Kummer (zum ersten Mal dabei) zahlt Lehrgeld, verliert 8 Punkte im ersten Durchgang. Vorneweg - geradlinig und präzis wie ein Roboter, Titelverteidiger Andreas Peier. 200 Punkte. In seinem Schatten der Fribourger Marc Alvarez (199) und der (noch) unbekannte Berner Mathis Gerber (198). Tamara Pellet (aus dem Berner Bären-Team) die einzige Frau im Finalfeld verliert 9 Punkte im Bundesprogramm – eine Schützin wird 2017 nicht auf dem Podest stehen – das war bei Halbzeit klar.  

Feldschiessen – die Entscheidung naht

Im zweiten Teil geht es zügiger. Nach drei Einzelschüssen in je 20 Sekunden folgen die Serien. Jetzt kommt die grosse Stunde von Mathis Gerber. Er deponiert 18 Zehner und marschiert unwiderstehlich nach vorn – saubere 378 Punkte. Titelverteidiger Andreas Peier, Präsident des SV der Kantonspolizei Zürich - bis zum 28. Schuss noch voll auf Goldkurs - hadert kurz vor dem Ziel mit dem Schicksal und verliert in den beiden letzten Passen 3 Punkte. Als Trost bleibt schönes Silber. Podestplatz mit 377 Punkte gerettet. Marc Alvarez aus Freiburg totalisiert 376 – das reicht souverän zu Bronze. Der für die Zugerpolizei startende Schiess-Instr Pascal Hubli, mehrfacher Kristall-Sieger und national erfolgreicher IPSC Schütze erhält Leder mit 373 Points, derweil Tom Sandmeier mit einem guten Feldschiessen (177) noch auf Platz 5. vorstösst.  

Daniel Dennler – welcher nur noch mit einem Exploit in die Medaillenränge gekommen wäre, fällt mit einem für ihn mässigen Feldschiessen auf den 6 Rang zurück. Stephan Kummer rettet sich vor der roten Laterne - denn diese gehört definitiv dem jüngsten Finalteilnehmer, dem Vertreter des Gastkantons, Ueli Fanger, Kapo Obwalden. Die «Frauenwertung», wenn man so will, gewinnt Tamara Pellet, Kapo Bern – mit 367. Paul Stutz beendet seinen letzten Final auf Platz 7.  

Aargauer Ausbeute unter den Erwartungen

Mit einer Medaille ist die Aargauer Mission Final 2017 knapp erfüllt. Ganz zufrieden ist man damit im Aargauer Lager nicht. Am 31.10.2017 war klar «Berner-Tag», das muss neidlos akzeptiert werden. Die «Bären» holte sich 2 der 6 Medaillen. Es sei ihnen vergönnt. Ebenfalls zu Edelmetall kamen Zug (Silber) Zürich (Silber) Freiburg (Bronze) Aargau (Bronze). Total beteiligten sich 8 Kantone am nationalen Ausstich. Neben Aargau und Bern, welche die Hälfte aller Finalisten stellten nahmen Zürich (2) Zug (2) Graubünden (2) Freiburg (2) Waadt (1) und Obwalden (1) teil.  

Final 2017: Unschlagbar Die Berner Bären

Als erfolgreichste Final-Mannschaft darf das Berner Quartett Rhyn-Gerber-Hirschi-Pellet bezeichnet werden. Zwei davon - der Pistolenschütze Mathis Gerber und der Gewehrschütze Daniel Rhym holten Gold. Sie feierten ihren souveränen Doppelsieg zurecht. Besser waren die Berner nur noch in ihrem «Heimstand Riedbach» im Jahre 2011, als sie mit dem Gewehr den ganzen Medaillensatz

abholten und diesen mit dem Fedpol Angehörigen Ueli Blatti noch mit 50m Pistolen-Silber ergänzten. Damals blieben 4 Medaillen im Kanton Bern- eine wohl bisher unerreichte Bilanz.

   

 

Aargau bleibt Polizei-Schützenhochburg:

Zieht man aber «Gesamtbilanz» über den ganzen Wettbewerb des Polizeifernschiessens 2017 - welches von April bis August dauerte - ist ein Kanton klar vorn – die Aargauer.  Als echten Champion nennen wir dabei Markus Steiner, Repol Aargau Süd. Denn er holte sich nicht nur beide Final-Qualifikationen (Gw und Pist) sondern auch den ersten Platz in der Kombination.

Mit den beiden Traumwertungen Pist 377 und Gw 153 – ist er der «echte Winner» des gesamtem Polizeifernschiessens 2017 überhaupt. Weitere Rosinen sind die beiden Spitzenplätze der Pistolenschützen Andreas «Huan» Hunziker und Daniel Dennler mit ihren Maximum-Resultaten. Dazu kommt der Gewehr Sieg von Jörg «Fänky» Fankhauser in der Gesamtwertung -1 Punkt unter dem Maximum – na also. Wer ist nun der Schweizer Polizei-Schützenkanton Nummer 1 – Logo Argovia!  

Zukunft Schw Pol Fern Schiessen gesichert: Zugerpolizei übernimmt

Erfreulich – und das zum Schluss - ist die Hoffnung, dass der Wettkampf «Schweizerisches Polizeifernschiessen» am Leben erhalten bleibt. Erfreulich war, dass Peter Stutz (Vorsteher der Schweizerischen Polizeikommission Abteilung Schiessen) bei seinem Resümee im Brünig indoor mehrere «Anwärter» für die nächsten Austragungen nennen konnte. Inzwischen ist klar, dass das nächste Schweizerische Polizeifernschiessen durch die Zugerpolizei durchgeführt wird. Dabei soll am 2-Jahres-Turnus, welcher durch die Kantonspolizei Zürich im Jahre 2014 eingeführt wurde, festgehalten werden. In der «Pipeline» der weiteren Veranstalter sollen die Kantonspolizei Freiburg und der Verband Aargauer Gemeinde Polizeien (VAG) sein – eine durchaus positive Entwicklung.

Genauso wichtig wie die Sicherstellung des Organisators ist, dass der Wettbewerb in den einzelnen Korps gefördert und unterstützt wird. Gemäss OK Präsident Sepp Kost konnte nun die Talfahrt gestoppt werden.   

In etlichen Korps wird das Schiessen nicht als Polizei-Sport Nummer 1 gehandhabt. Oftmals wird der Wert des Polizeifernschiessens nur am Rande oder gar nicht zur Kenntnis genommen. Daran müssen wir alle arbeiten – Wir Polizeischützen.

James Kramer, Schinznach-Dorf

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Bildergalerie Schiessen Polizei-EM in Kazan/RUS
(Fotos von Peter Stutz, Delegationsleiter)

 

16. Polizei-Europameisterschaften im Schiessen vom 17. bis 22. Juli 2017 in Kazan/RUS

Erfolgreiches „Team Switzerland“: 4x Silber und 1x Bronze

Für die Polizei-Europameisterschaften in Kazan/RUS haben der Cheftrainer Alex Tschui und der Disziplinenchef Peter Stutz (KAPO ZH) fünf Polizeischützen und eine Polizeischützin (vier Pistole und zwei Gewehr) nominiert.

Am Sonntagabend, 16. Juli 2017 reiste das Schweizer Team – angeführt vom Delegationsleiter Peter Stutz (Kapo ZH), dem Cheftrainer Alex Tschui und Daniel Lüscher (Kapo BE), Administrator sowie den Athleten Roger Bollinger (SHPL), Steve Demierre (Kapo VD), André Eberhard (Kapo SG), Stefan Fuchs (Kapo AR), Sandra Monney (Kapo FR) und Laurent Stritt (Kapo FR) von Zürich via Moskau nach Kazan/Russland.

Insgesamt nahmen 14 Nationen teil. Die Athletinnen und Athleten konnten bereits am Montag die Schiessanlagen von Kazan mit dem Training kennenlernen. 

Schweiz holt am 1. Wettkampftag eine Silbermedaille

Steve Demierre und Laurent Stritt erreichten am 1. Wettkampftag in der Kategorie Pistole 50 Meter mit 534 Punkten bzw. 512 Punkten die Ränge vier und acht und erreichten somit den Final. Die acht Teilnehmer des Finalschiessens, darunter der Franzose Franck Dumoulin (Olympiasieger 2000 in Sydney, 10 Meter Luftpistole), starteten wieder bei Null. Leider musste Steve Demierre als erster im Finaldurchgang ausscheiden. Am Schluss standen nur noch Laurent Stritt und Franck Dumoulin im Stand. Der ehemalige Olympiasieger wurde schlussendlich, nach einem spannenden Wettkampf, neuer Europameister. Der Schweizer Laurent Stritt zeigte sich mit dem erreichten zweiten Platz und der Silbermedaille für die Schweiz sehr zufrieden. Für diese Medaille mussten die Schweizer Pistolenschützen 18 Jahre warten.

In der Disziplin Gewehr 50 Meter Liegend erreichte Sandra Monney mit 598.8 Punkten den 6. Rang. In der gleichen Disziplin erreichte André Eberhard bei den Männern mit 601.0 Punkten den 12. Rang.

Zwei Medaillen am 2. Wettkampftag

Am zweiten Wettkampftag standen vier Athleten der Schweizer Delegation im Einsatz.

Sandra Monney lief es leider in der Disziplin 10 Meter Luftgewehr nicht nach Wunsch. Mit 388.9 Punkten wird sie als 9. klassiert und verpasste knapp den Final. 

André Eberhard erzielte 1130.6 Punkte in der Disziplin Gewehr 50 Meter 3-Stellung und klassierte sich als 6. für den Final. Bei diesem Durchgang schied er bereits als Zweiter aus und erreichte somit den 7. Schlussrang.

In der Disziplin 25 Meter Zentralfeuerpistole erzielten die beiden Schweizer Steve Demierre (565 Punkte) und Stefan Fuchs (564 Punkte) sehr gute Resultate. Diesmal lief es Steve im Vergleich zum ersten Wettkampf besser. Hinter dem ehemaligen Olympiasieger Franck Dumoulin gewann er die verdiente Silbermedaille. Stefan Fuchs startete ebenfalls ausgezeichnet und war stets in den vordersten Rängen anzutreffen. In einem spannenden Schnellfeuer erreichte er den hervorragenden dritten Platz und gewann somit die Bronzemedaille. Unmittelbar nach dem Gewinn der Bronzemedaille erklärte Stefan Fuchs, dass dies der Lohn für einen enormen Trainingsaufwand sei und richtete einen Dank an den Cheftrainer Alex Tschui.

Wieder eine Silbermedaille am 3. Wettkampftag

Sandra Monney erreichte beim Gewehr Dreistellungsmatch 50 Meter mit 548 Punkten den guten 5. Rang.

André Eberhard schaffte in der Disziplin 10 Meter Luftgewehr 607.5 Punkte und erreichte den Final, wo er schlussendlich im 8. Schlussrang klassierte wurde. André Eberhard erklärte nach diesem Schiessen, dass dies sein letzter Wettkampf für die Polizei-Nationalmannschaft gewesen sei. Er habe schon vor diesen Europameisterschaften den Entschluss gefasst, aufzuhören. Für die Nationalmannschaft ist dies ein grosser Verlust.

Roger Bollinger schoss mit der Schnellfeuerpistole 25 Meter 540 Punkte. Dies bedeutete den 4. Zwischenrang, was natürlich zur Finalqualifikation genügte. Franck Dumoulin aus Frankreich verpasste in dieser Disziplin den Einzug ins Final und blieb für einmal ohne Medaille.

Nach einer kurzen Pause traten die besten 8 Schützen zum Final in der Halle an. Da hier kein Wind wehte, war die Qualität der Schüsse bedeutend höher. Roger Bollinger schien dies jedoch kaum zu beeindrucken und war stets an der Spitze anzutreffen. Da er nicht nachliess, war er lange nicht in Gefahr auszuscheiden, bis er im Duell um die Goldmedaille stand. Leider konnte er dieses nicht für sich entscheiden, es reichte ihm zum 2. Platz und damit zur Silbermedaille. Der Cheftrainer Alex Tschui blickte nach der Qualifikation zuversichtlich ins Final und hoffte erneut auf eine Medaille für die Schweiz. Tschui’s Hoffnungen wurden erfüllt … Roger Bollinger behielt die Nerven und gewann verdient die Silbermedaille hinter dem Russen Aleksandr Marchev. Somit hatten alle vier Schweizer Pistolenschützen eine Medaille gewonnen.

Schweiz holt auch am letzten Wettkampftag eine Medaille

Am letzten Wettkampftag stand das 10 Meter Luftpistolenschiessen der Männer auf dem Programm. Es wurden 6 Passen à 10 Schüssen geschossen. Den beiden Schweizern Laurent Stritt und Steve Demierre lief es von Anfang hervorragend und sie waren stets an vorderster Front anzutreffen. Schlussendlich gewann Laurent Stritt mit 567 Punkten die Qualifikation vor Franck Dumoulin (565 Punkten) und Steve Demierre (565 Punkten).

Durch den Qualifikationssieg war Laurent natürlich zum Topfavoriten im Finale aufgestiegen, was sich in jenem bestätigen sollte. Schnell ging er auch hier in Führung, welche er bis zum Ausscheidungsschiessen innehielt, ja gar ausbaute: Vor den letzten beiden Schüssen um die Goldmedaille hatte Laurent Stritt einen Vorsprung von 2.5 Punkten auf den Zweitplatzierten. Leider machten seine Nerven einen Strich durch die Rechnung. Laurent Stritt vergab seinen Vorsprung und holte jedoch verdient mit 0.3 Punkten Rückstand seine zweite Silbermedaille an diesen Europameisterschaften. Europameister wurde erneut der Weltklasseschütze Aleksandr Marchev aus Russland. Steve Demierre wurde im 5. Rang klassiert. Somit erreichte die Schweizer Delegation vier Silber- und eine Bronzemedaille. Mit diesem Medaillensegen war dies die erfolgreichste Europameisterschaft aller Zeiten für die Schweizer Polizeischützen. Herzliche Gratulation an die erfolgreichen Pistolenschützen.

Und zum Schluss noch eine Verdienstmedaille

Im Rahmen der Schlussfeier wurde der Schweizer Cheftrainer Alex Tschui für seine Verdienste von der European Police Sports Union (USPE) speziell geehrt. Tschui war über zehn Jahre Cheftrainer der Polizei-Nationalmannschaft und ist mehrfacher Schweizer- und Französischer Meister im Schiessen. Der Präsident der USPE überreichte ihm die Verdienstmedaille. Leider hat Alex Tschui per Ende Jahr seinen Rücktritt als Cheftrainer bekannt gegeben.

In eigener Sache

Befürchtungen, die Rahmenbedingungen könnten für die Athletinnen und Athleten problematisch werden, erwiesen sich bei diesen Europameisterschaften als nichtig. Dank grossem Engagement seitens der Organisatoren und der Delegationen konnten die Wettkämpfe unter regulären Bedingungen durchgeführt werden. In Kazan fanden wir eine hervorragende Schiessanlage mit professionell arbeitenden Funktionären vor. In diesem Sinne widme ich der zuständigen Organisation ein grosses Kränzchen. 

Als Delegation hat die Schweizer Polizei-Nationalmannschaft sehr erfreulich abgeschnitten. So bin ich mit den Leistungen - mit kleinen Abstrichen (Gewehrschiessen) - sehr zufrieden. Im Medaillenspiegel hat die Schweiz den 5. Rang erreicht. Ich weiss jedoch, dass gerade im Schiesssport Erfolg und Misserfolg sehr nahe liegen.

Die vollständigen Ranglisten können unter https://www.uspe.org/ abgerufen werden.

Die erfolgreiche Teilnahme an einem solch grossen Event, wie es die Europameisterschaften in Kazan waren, ist nur möglich, weil verschiedenste Personen, Organisationen und Sponsoren mit ihrem ganzen Engagement dahinterstehen.

Deshalb danke ich

  • Alex Tschui, Cheftrainer Polizeinationalmannschaft, für die sehr professionelle Arbeit, der guten Vorbereitungen, Betreuung während des Wettkampfes und der Sponsorensuche. Dieser Erfolg war sein Verdienst.
  • Daniel Lüscher, Administrator Polizeinationalmannschaft, für die kooperative Unterstützung im administrativen sowie finanziellen Bereich.
  • Der Fluggesellschaft SWISS, welche in verdankenswerter Weise die Trainingsanzüge gesponsert hat.
  • Unserer Athletin und unseren Athleten für ihre seriöse Vorbereitung und ihren motivierten Einsatz. 

 

 

Peter Stutz, Kapo ZH
Delegationsleiter
 

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Russisches Fernsehen berichtet über die Polizei-EM in Kazan

Im Russischen Fernsehen wurde ein Beitrag über die EM im Schiessen ausgestrahlt, in welchem die Schweizer Delegation prominent zu sehen ist.

Link zum Beitrag

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Schweiz holt auch am letzten Wettkampftag eine Medaille

Am letzten Wettkampftag (21.07.217) stand das 10 Meter Luftpistolenschiessen der Männer auf dem Programm. Es wurden sechs Passen à 10 Schüssen geschossen. Den beiden Schweizern Laurent Stritt (Kapo FR) und Steve Demierre (Kapo VD) lief es von Anfang hervorragend und sie waren stets an der Spitzeu anzutreffen. Schlussendlich gewann Larent Stritt mit 567 Punkten die Qualifikation und Steve Demierre wurde mit 565 Punkten Dritter hinter dem Franzosen Doumulin, welcher gleich viele Punkte wie Demierre erzielte. Somit hatten beide Schweizer wiederum den Final erreicht.

In einem spannenden Final-Wettkampf platzierte sich Steve Demierre als hervorragender Fünfter. Laurent Stritt lag im Final lange an der Spitze. Am Schluss kämpfte er gegen den Russen Aleksandr Marchev mit einem Vorsprung von 1,5 Punkten um die Goldmedaille. Leider vergab Laurent in den letzten zwei Schüssen den Vorsprung. Trotzdem gewann er hoch verdient seine zweite Silbermedaille an diesen Europameisterschaften.

Herzliche Gratulation Laurent und Steve für die tolle Leistung am letzten Wettkampftag.

Mit vier Silber- und einer Broncemedaille reist die Schweizer Delegation am Sonntag in die Schweiz zurück.

Die Schweizerische Polizeisportkommission gratuliert dem ganzen Team zu den tollen Leistungen und den fünf Medaillen!

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Weitere Medaille für die Schweiz am 3. Wettkampftag

Auch am 3. Wettkampftag stand die Schweizer Delegation erfolgreich im Einsatz. Roger Bollinger (Kapo SH) hollte sich in der Schnellfeuerdisziplin die Silbermedaille.

Sandra Monney (Kapo FR) erreichte beim Gewehr Dreistellungsmatch 50 Meter 548 Punkte und belegte damit den guten 5. Rang.

André Eberhard (Kapo SG) schaffte es in der Disziplin 10 Meter Luftgewehr 607.5 Punkten ins Final, wo er sich im 8. Schlussrang klassierte.

Roger Bollinger (Kapo SH) wurde mit der Schnellfeuerpistole in der Quali Vierter und erreichte damit den Final. Der ehemalige Olympiasieger Franck Dumoulin aus Frankreich verpasste den Einzug ins Final und blieb für einmal ohne Medaille.

Der Schweizer Cheftrainer Alex Tschui blickte zuversichtlich ins Final und hoffte erneute auf eine Medaille für die Schweiz.

Tschui's Hoffnungen wurden erfüllt ... Roger Bollinger behielt die Nerven und gewann die Silbermedaille.

Somit haben alle vier Schweizer Pistolenschützen eine Medaille gewonnen. Was für ein tolles Ergebnis. Herzliche Gratulation!

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Zwei Medaillen für die Schweiz am 2. Wettkampftag
  
19.07.2017-Am zweiten Wettkampftag standen drei Athleten der Schweizer Delegation im Einsatz. Sandra Monney in der Disziplin 10m Luftgewehr sowie Steve Demierre und Stefan Fuchs bei der Disziplin 25m Center Fire pistol.

Sandra Monney (Kapo FR) lief es leider nicht ganz nach Wunsch und sie konnte sich nicht für den Final qualifizieren. Steve Demiiere (Kapo VD) und Stefan Fuchs (Kapo AR) schossen gute Resultate und qualifizierten sich dadurch für das Finalschiessen. Dort lief es Steve im Vergleich zum ersten Wettkampf besser. Er absolvierte die drei Passen jeweils mit 98 Ringen. Danach erreichte er diese Resultate nicht mehr ganz (98, 98, 98, 92, 91 und 88). Trotzdem reichte es - wiederum hinter dem Französischen Olympiasieger Franck Dumoulin -  zur Silbermedaille. Stefan Fuchs startete ebenfalls sehr gut mit 96 Ringen in der ersten Passe. Danach folgten Passen mit 92, 96, 95, 92 und 93 Ringe. Mit diesem Resultat erreichte Stefan Fuchs den hervorragenden dritten Platz bzw. erhielt die Broncemedaille.

Somit hat die Schweizer Delegation am Schluss des zweiten Wettkampftages zwei weitere Medaillen erkämpft. Herzliche Gratulation an die Athleten und die ganze Delegation.

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Schweiz holt am 1. Wettkampftag eine Silbermedaille

18.07.2017-An den vom 17. - 22. Juli 2017 in Kazan/Russland ausgetragenen Polizei-EM im Schiessen ist die Schweizer Delegation erfolgreich in die Wettkämpfe gestartet.

Steve Demierre (Kapo VD) und Laurant Stritt (Kapo FR) erreichten am 1. Wettkampftag in der Kategorie Luftpistole 25m mit guten Resultaten den Final. Die acht Teilnehmer des Finalschiessens, darunter ein ehemaliger Olympiasieger aus Frankreich, starteten wieder bei Null. 

Leider musste Steve Demierre als erster im Finaldurchgang ausscheiden. Am Schluss standen nur noch Laurant Stritt und Olympiasieger Franck Dumoulin (Frankreich) im Stand. Frank Dumoulin wurde schlussendlich nach einen spannenden Wettkampf neuer Europameister. Der Schweizer Laurant Stritt zeigte sich mit dem erreichten zweiten Platz und der Silbermedaille für die Schweiz sehr zufriedenen.

Herzliche Gratulation an Laurant Stritt!

Wir drücken der Schweizer Delegation weiterhin die Daumen ....

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Sechs Schützen für die Polizei-EM im Schiessen in Russland nominiert

Für die Polizei-Europameisterschaften im Schiessen, welche vom 17. bis 22. Juli in Kazan/RUS stattfinden, haben der Disziplinenchef Peter Stutz (KAPO ZH) und Cheftrainer Alex Tschui sechs Polizeischützen nominiert. 

Das Schweizer Team bilden:

Pistolendisziplinen
Roger Bollinger (KAPO SH)
Steve Demierre (KAPO VD)
Laurent Stritt (KAPO FR)
Stefan Fuchs (KAPO AR)

Gewehrdiziplinen
Sandra Monney-Bäriswyl (KAPO FR)
André Eberhard (KAPO SG)

Nach den wenig überzeugenden Leistungen an den beiden letzten EM 2007 und 2011 hat Tschui bei der Festsetzung der Anforderungen die Latte für eine Selektion hoch angesetzt. Neben der Erfüllung der Allgemeinen Kriterien (Leistungsbereitschaft und -Potential, sowie starkes Engagement) mussten die vorgegebenen Limiten an den festgesetzten Wettkämpfen (Länderwettkämpfe, Schweizer Meisterschaften, Dezentralisierte Meisterschaften und Shooting Masters) mindestens dreimal erfüllt werden. Dazu forderte er eine Klassierung je nach Disziplin im 10. Rang oder mindestens in der ersten Ranglistenhälfte.

Die Erwartungen des Cheftrainers für die Europameisterschaften sind jetzt mit zwei Medaillen und drei Diplomplätzen ebenfalls hoch. Aufgrund der starken Mannschaft aber durchaus realistisch, Sandra Monney war eine ehemals erfolgreiche Internationale Gewehrschützin und auch Laurent Stritt gehörte jahrelang zur Nationalmannschaft und feierte bis zum seinem Rücktritt auf allen Bühnen grosse Erfolge, während Steve Demierre als Angehöriger des aktuellen Nationalkaders von Kasan direkt nach Baku (Aserbeidschan) zu den Europameisterschaften der Europäischen Schützenkonföderation (ESC) fährt.

Die Delegation für die Polizei-EM in wird angeführt von Peter Stutz (KAPO Zürich) und Administrator Daniel Lüscher (KAPO Bern), sowie Cheftrainer Alex Tschui.

Quelle: Werner Hirt, SSV

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Reglement

 

 

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